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Lage

5,23° Nord; 52,79° West
(an der Ostküste Guayana)
 
minimale Inklination: 5°
maximale Inklination: 100°

 

Geschichte

Nach der Unabängigkeitserklärung Algeriens musste Frankreich seine Startplätze für die Diamant-Raketen aus dem Land verlagern. Nach der Untersuchung von 14 potenziellen Startplätzen fiel die Entscheidung auf Französisch-Guyana in Südamerika. Dieser Startplatz erlaubte Starts von Land mit einer weiten Spanne orbitaler Inklinationen – von 100° bis 1,5°. Die günstige Lage n Äquatornähe ermöglicht die maximale Ausnutzung der Erdrotation für Starts in äquatoriale Orbits. 1964 wurde die Entscheidung für Kourou gefällt und zwei Jahre später wurder dieser Startplatz auch für die Europa II-Raketen ausgewählt. In den darauffolgenden Jahren wurden fünf Startrampen errichtet und das Europa II-Startzentrum gebaut. Bis Mitte 1975 wurden 184 Raketen und neun Satelliten gestartet.

Danach erfolgte ein dreijähriger Umbau für das neue Ariane-Programm. Der Europa II-Startkomplex wurde angepasst und der erste Start erfolgte im Dezember 1979 von der Startrampe ELA-1. 1986 kam eine zweite Startrampe ELA-2 hinzu. Für Ariane-5 wurde 1996 eine neue Startrampe ELA-3 in Betrieb genommen. Mit Beendigung des Ariane-4-Programms wurden die Rampen ELA-1 und ELA-2 außer Betrieb genommen.

Aufgrund seiner idealen Lage wurden Überegungen angestellt, auch andere Raketen wie die russische Soyuz, die ukrainische Tsyklon oder die italienische Vega von hier aus zu starten. Ser Soyuz-Startkomplex steht mittlerweile kurz vor der Fertigstellung, die Arbeiten an der Startrampe für Vega-Raketen sind im Gange.

 

Übersichtskarte

kourouKarte© Mark Wade's Encyclopedia Astronautica