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Pioneer 6 9© NASA

Allgemeines

Nation:  USA
Besatzung:  Unbemannte Mission
Dauer:  knapp 20 Jahre
Ziele:  Sonnenmessungen

 

Flugdaten

Startdatum:  08. November 1968
Startplatz:  Cape Canaveral
Trägerrakete:  Delta E
Masse:  63 kg
Bahndaten:  Sonnenorbit zwischen 0,8 und 1,2 AE
Missionsende:  3. März 1987 (letzter, erfolgloser Versuch der Kontaktaufnahme)

 

Nutzlast

  • Magnetometer
  • Detektoren für kosmische Strahlung
  • Plasma-Analysator

 

Ergebnisse

  • umfassende und langjährige Messwerte über die Sonnenaktivität

 

Informationen im WWW

 

Bemerkungen

Pioneer 6, 7, 8 und 9 waren die ersten Sonden, die detaillierte und umfassende Messungen des Sonnenwindes, des Magnetfeldes der Sonne und der kosmischen Strahlung vornahmen. Die hier gewonnenen Daten bildeten die Grundlage für ein besseres Verständnis der Prozesse im Sonneninnern sowie der Struktur des Sonnenwindes. Die vier Sonden bildeten das erste Sonnenwetter-Netzwerk im Weltraum. Es lieferte wichtige Daten zur Früherkennung von verstärkter Sonnenaktivität, die großen Einfluss auf die Kommunikations- und Energieeinrichtungen auf der Erde hatten.
 
Die Sonden sind alle gleich aufgebaut: Die Gerätezelle ist ein rotationsstabilisierter Zylinder von 94 cm Durchmesser und 93 cm Länge, dessen Außenwandung mit Solarzellen besetzt ist. Aus dem Zylinder ragen drei Stabilisierungsstangen heraus, eine trägt ein Magnetometer. An dem einen Boden des Zylinders befindet sich ein Ausleger mit der Richtantenne. Die Temperaturregelung geschieht mittels Blenden in der Gerätezelle, die Lageregulierung erfolgt mit Druckgasdüsen.